[Amtlicher Beitrag] Oldenburger Schlössertour am 12. und 13.9.! Werde wach im Jahre 1826
Am 12. und 13. September laden fünf Schlösser zur Oldenburger Schlössertour ein!
Fünf noble Adelssitze im Oldenburger Land laden Familien zu einer Zeitreise in die Kindheit vor 200 Jahren ein. Von Nord nach Süd wird im Schloss Jever, Schloss Gödens, Schloss Neuenburg, im Palais Rastede und Schloss Oldenburg an zwei Tagen ein buntes Programm stattfinden.
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Wie lebten die jungen Fürstenkinder vor 200 Jahren? Welche Kleidung trugen sie? Welche Speisen kamen auf den Teller und welche Spiele wurden gespielt? Antworten auf diese Fragen das neue Veranstaltungsformat „Oldenburger Schlösserland“. Geboten wird ein Familien-Erlebnis voller Geschichten, Spiel und Spaß, das den jüngsten Besucherinnen und Besuchern das damalige Leben in den Schlössern, ihre Bewohner und deren Alltag vorstellt. Die Zeitreise in die Kindheit vor 200 Jahren bildet den Auftakt des Formats, dessen Motto jährlich wechseln wird. Der Clou dabei ist, dass jeder Ort ein eigenes Angebot zum gemeinsamen Motto schafft. Die Gäste können dabei nach Lust und Laune wählen, welche Ziele sie ansteuern möchten.
Ein Mosaik der Kulturgeschichte
Schloss Gödens Umgeben von Wassergräben lädt Schloss Gödens dazu ein, den Kunstsinn vergangener Zeiten wiederzuentdecken: Hier kann man duftende Lavendelsäckchen nähen, Blumen pressen und bunte Pfauen aus Federn basteln. Eine Schatzsuche durch den Schlosspark macht den Besuch zum Erlebnis. Familienmitglied Helen Gräfin von Wedel, die auf Schloss Gödens aufgewachsen ist, erzählt bei Führungen kindgerecht alte Schlossgeschichten und von der Lust am Gärtnern, die hier seit Generationen lebendig ist.
12.9., 15-16:30 Uhr.
13.9., 10-12 Uhr und 14-16 Uhr.
Am Schloss Neuenburg heißt es: Handwerk, Küche und Kostüm! Hier können Familien altes Handwerk erleben, ein Gasthaus – die „Spelunke“ von 1826 besuchen, Szenen von damals hören und sehen und Speisen aus alten Gefäßen genießen. Leckerer Saft und rustikale Speisen werden in der Rauchkate angeboten. Im Schlosspark und auf dem gesamten Gelände begegnen die Besucher dem einen oder anderen Bewohner Neuenburgs in historischem Gewand – und schon ist man mittendrin: in einer Hochzeitsfeier, einem Kinderspiel oder einer Familienszene oder einer Modenschau oder einem Ehekrach. Die Klöppelgruppe zeigt alte Handarbeitstechniken, um aus Garn Spitzen zu fertigen.
Für die Kids und Jugendlichen gibt es Kunst zum Mitmachen. Sehenswert ist auch die neue Vogelausstellung im Schloss, das Schloss öffnet seine Tore und der Skulpturenpfad rund um das Schloss will entdeckt werden. Eine Klöppelgruppe zeigt das alte Handwerk in der Friesenscheune.
Das Programm in Neuenburg wird unterstützt von der Niederdeutschen Bühne Neuenburg, dem Heimatverein Neuenburg, der Künstlerin Sonja Wachter, der Klöppelgruppe um Karin Braams sowie Schülerinnen ihrer Kunstschule und weiteren Neuenburgern.
12.9., 11-16 Uhr.
13.9., 11-16 Uhr.
Im Jahr 1826 war Schloss Jever eine einzige Großbaustelle. Die Vorburg wurde abgetragen, Räume und Treppen neu gestaltet – überall hämmerten und sägten Handwerker. Bei Erlebnisführungen erfährt man, wie der Schlosshauptmann Barnutz mit seinen Kindern zwischen Baustaub und neuen Ideen lebte. Geräusche, Gerüche und Geschichten lassen die Epoche des Aufbruchs lebendig
werden. Kleine Stopps mit Mitmachaktionen lassen den Rundgang für alle Generationen zum Erlebnis werden. Bei schlechtem Wetter finden die Rundgänge im Schloss, bei gutem Wetter in Schloss und Park statt.
12.9., 15 Uhr.
13.9., 11 Uhr und 13:30 Uhr.
Das Programm im Rasteder Palais dreht sich hingegen um alte Spiele. Die jungen Besucherinnen und Besucher können historische Brettspiele kennenlernen, Papierpuppen basteln oder „Wunderscheiben“ herstellen – einfache optische Spielzeuge, die früher für Staunen sorgten. Draußen auf der Wiese locken Sackhüpfen, Stelzenlaufen und Seifenblasen – als Vergnügen für Kinder aller Stände begegnet uns das Seifenblasenmotiv schon in den Gemälden der Barockzeit.
12.9., 10-12 Uhr und 14-16 Uhr.
13.9., 10-12 Uhr und 14-16 Uhr.
Im Süden der Route öffnet das Oldenburger Schloss seine Türen, um über das Kinderleben des Adels zu berichten. Die höfische Erziehung forderte strenge Disziplin. Aus überlieferten Geschichten und Tagebüchern ist zu hören, wie straff der Alltag zwischen Unterricht, Musik und Etikette organisiert war. Wer Lust hat, darf dabei in historische Kostüme steigen. Kann man in kleinen Fräcken und langen Kleidern überhaupt spielen? Wie war die Kindheit der kleinen Grafen und Gräfinnen, als es noch kein Smartphone, kein Lego und keinen Fernseher gab? Im Garten können sich Kinder und Junggebliebene sich beim Reifenschlagen und Kreiselspielen probieren.
13.9., 13-14 Uhr und 15-16 Uhr.
Geschichte mit allen Sinnen erlebbar machen
Den Initiatoren der neuen Route – Birgit Denizel, Enno Herlyn, Eike Lossin, Antje Sander und Tim Quathamer – geht es darum, Abenteuer, Bildung und Erholung auf ideale Weise zu verbinden und dem Publikum zu zeigen, dass Geschichte alles andere als ein staubiges Thema ist. Die Tour durch das „Oldenburger Schlösserland“ kann individuell mit dem Auto, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet werden. Die einzelnen Veranstaltungen finden jeweils am Vormittag und Nachmittag statt, sodass die Gäste mittags genug Zeit haben, die Orte zu wechseln oder ein gemütliches Picknick im Grünen zu genießen.
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